Groupe Zannier setzt auf Shops und heißt jetzt Kidiliz

Groupe Zannier setzt auf Shops und heißt jetzt Kidiliz

Groupe Zannier benennt sich um und entwickelt eigenen Retail

2014 verkaufte die französische Kindemodegruppe Groupe Zannier die Marke IKKS, I.Code und One Step für geschätzte 450 Millionen Euro an LBO France Investmentfonds und kündigte an, sich noch stärker auf den hochwertigen Kindermodemarkt zu konzentrieren.

Schon entwickelte die Gruppe um CEO Rémy Baume in 2015 ein neues „Web-to-store“-Konzept unter dem Namen Kidiliz. Dabei ist die Idee bereits vor rund vier Jahren entstanden, um so alle Marken der Gruppe unter einem Dach präsentieren zu können.

Ziel des Mehrmarkenkonzepts ist es, gleichermaßen digitale als auch stationäre Vertriebswege zu vereinen, sodass Kunden Online wie im Laden einkaufen und dabei die jeweiligen Vertriebswege kombinieren können. Mit einem außergewöhnlichen Mix-and-Match-Bereich bietet Kidiliz seinen jungen Kunden und ihren Eltern die Möglichkeit, Marken und Kollektionen nach eigenem Belieben zu kombinieren und so einen eigenen Stil zu schaffen.

Ziel sind rund 200 Kidiliz-Stores

Im April 2015 wurden die ersten drei Testgeschäfte unter dem Namen Kidiliz in Arles, Thionville und Carcassonne eröffnet. Anfang 2016 folgten weitere Geschäfte in Bayonne, Castres, Bourges, La Varenne-Saint-Hilaire, Sable-sur-Sarthe und Villefranche-de-Rouergue, um nur einige zu nennen. In Paris betreibt die Gruppe einen Flagship-Store. Im Ausland eröffnet Kidiliz eigene Shops in Barcelona und in der italienischen Stadt Conegliano, in der Nähe von Venedig. Derzeit betreibt die Gruppe rund 15 Stores allein in Frankreich.

Dabei kündigte die Gruppe noch eine rasante Zunahme an Geschäften an: „Wir zielen 150 bis 200 Filialen in Frankreich“ , sagte Dominique Derache, Einzelhandelsdirektor der Gruppe. Dabei konzentriert sich Kidiliz auf Städte von 20.000 bis 80.000 Einwohner, da hier der Wettbewerb durch Fast-Fashion-Marken immer noch moderater ausfiele als in größeren Städten. Neben den eigenen Filialen will das Unternehmen auch durch Filialen von Franchise-Nehmern wachsen.

Die Schaffung eines eigenen Filialnetzes entwickelte ein solches Momentum, dass die Kindermodegruppe nun angekündigt hat, ihren vom Gründer Roger Zannier abgeleiteten und seit über 50 Jahren etablierten Firmennamen aufzugeben. Die Gruppe wird künftig unter „Kidiliz Goup“ firmieren. Die neue Firmierung soll zugleich spielerisch und international sein als auch auf die Spezialisierung auf den Kindermodebereich hinweisen. Derzeit kreiert und vermarktet die Gruppe 15 Marken und Lizenzen. Zuletzt erfolgte die Lizenzierung der Marke Esprit.

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